Mobile POS und Cashless Payments: Der strukturelle Wandel in Großbritannien und Europa

Im gesamten Vereinigten Königreich und in Europa verändert sich die Zahlungslandschaft rasant. Der Übergang vom Bargeld ist keine Prognose mehr, sondern vollzieht sich in Echtzeit. Von mobilen POS-Systemen bis hin zu digitalen Wallets und Embedded-Finance-Lösungen erschließen sowohl Unternehmen als auch Verbraucher neue Wege, um Geld zu bewegen.
Bei Payme Swiss beobachten wir stets, wohin sich die Welt bewegt und wie unsere Finanzinfrastruktur flexiblere, sicherere und nutzerfreundlichere Zahlungserlebnisse unterstützen kann.
Der stetige Rückgang des Bargelds
Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Bargeld ist auf dem Rückzug.
Nach Angaben der Europäischen Zentralbank werden im Jahr 2022 nur noch 59 % der Transaktionen im Euroraum in bar abgewickelt - gegenüber 79 % im Jahr 2016. Im Vereinigten Königreich gingen die Bargeldzahlungen zwischen 2020 und 2022 um 35 % zurück, wobei inzwischen fast 60 % aller Zahlungen im Vereinigten Königreich kontaktlos abgewickelt werden (UK Finance, 2023).
Bargeld spielt zwar nach wie vor eine Rolle - vor allem in ländlichen Gebieten und für bestimmte Bevölkerungsgruppen, aber der Wandel ist eindeutig: Digital wird zum Standard.
Mobile POS: Der Enabler mobiler Zahlungen
Eine der treibenden Kräfte hinter der bargeldlosen Welle ist der Aufstieg von mobilen POS-(mPOS-)Systemen – tragbare Geräte oder Apps, mit denen Unternehmen Karten- oder Wallet-Zahlungen akzeptieren können, ohne traditionelle Kassen zu benötigen.
Für kleine Unternehmen, Start-ups und mobile Händler hat mPOS das Akzeptieren digitaler Zahlungen einfach, schnell und kosteneffektiv gemacht.
Der Markt für mobile POS-Zahlungen in Europa wird bis 2027 voraussichtlich 2,30 Billionen USD erreichen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von etwa 24 % im Zeitraum 2022-2027 entspricht (Statista).

Jenseits von POS: Der Aufstieg der Embedded Payments
Während der mobile POS die Akzeptanz von Zahlungen umgestaltet, verändert das Embedded Finance die Art und Weise, wie sie hinter den Kulissen verwaltet werden.
Von digitalen Konten auf Abruf bis hin zu Co-Branding-Zahlungskarten: Embedded Finance ermöglicht es Unternehmen, Finanzdienstleistungen direkt in ihre Customer Journey einzubinden - ganz ohne Bankfiliale oder Drittanbieter-Plattform.
Und da Unternehmen nach tieferer Kundenbindung suchen, wird es zunehmend strategisch, die Zahlungsebene selbst zu besitzen – nicht nur sie zu akzeptieren.
Was dies für die Zukunft bedeutet
Die Beschleunigung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs eröffnet eine breitere Diskussion:
- Wie können Unternehmen Finanzinstrumente anbieten, die sich nahtlos und markengerecht anfühlen?
- Welche Rolle werden eingebettete Konten und Karten für die Kundenbindung, das Nutzererlebnis und die Umsatzmodelle spielen?
- Und wenn digitale Zahlungen zur Norm werden, was passiert dann mit der finanziellen Eingliederung, der Privatsphäre und dem Vertrauen?
Dies sind die Fragen, über die wir bei Payme Swiss nachdenken, nicht nur als Anbieter von Embedded-Finance-Infrastruktur, sondern als Teil eines sich schnell entwickelnden Ökosystems.
Ob Sie im Einzelhandel, im Fintech-Bereich, bei Events oder im Gastgewerbe tätig sind – die Welt der Zahlungen verändert sich, und jeder hat ein Interesse daran, mitzuformen, was als Nächstes kommt.
Was sehen Sie in der Praxis? Fragen Ihre Kunden nach neuen Zahlungsmöglichkeiten oder wollen sie mehr von der Zahlungserfahrung selbst?
Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören.
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